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Genealogie der Familien Petschner und Seiler
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Genealogy of the Petschner and Seiler families
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Vorwort / preface
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Frühes Interesse an den Vorfahren
Das Interesse an meinen Vorfahren begann schon sehr früh. Ich erinnere mich noch gut, wie ich mit etwa 15 Jahren meine Eltern und Großeltern nach den Daten der Vorfahren fragte. Das Ergebnis habe ich dann in einen selbstgemalten Stammbaum übertragen. Auf diese Weise konnte ich allerdings nicht mehr als zwei Generationen zurück zusammentragen. Es gab nur mündliche Überlieferungen, Originaldokumente hatten meine Eltern nicht. Diese waren und sind auch heute auf Grund der politischen Verhältnisse in unserem Herkunftsgebiet, der Batschka, nicht oder zumindest nicht gänzlich zugänglich. So blieb die Familienforschung zunächst in den Kinderschuhen stecken.
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Die Neugier erwacht erneut
Ein Besuch bei meiner Tante im Jahre 1996 brachte schließlich die Wende. Sie zeigte mir das “Ortssippenbuch Batsch-Brestowatz” von Stephan Werni und Paul Schmidt, dem Heimatort meines verstorbenen Vaters. Fast zeitgleich erfuhr ich von meiner Mutter, dass sie inzwischen im Besitz des Buches “Die deutschen Familien von Weprowatz 1786 - 1825” von Paul Scherer war. Meine Mutter stammt aus Weprowatz, dem Nachbarort von Brestowatz in der Batschka. Ich begann, die Fülle der Daten aus beiden Büchern herauszuschreiben und stiess wieder an Grenzen. Dieses Mal an die Grenzen der Darstellung des Zahlenmaterials.
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Erste Schritte mit dem Computer
Also kaufte ich mir das erst beste Ahnenprogramm, das ich im Handel finden konnte. Es war Ahnengalerie 1.6. Damit konnten alle Daten zugeordnet und grafisch aufbereitet werden. Familienforschung machte wieder richtig Spass! Der Zufall wollte es, dass der Autor des Weprowatzer Buches, Paul Scherer, in Karlsruhe lebt und ich in Karlsruhe arbeite. Nach einem Telefonanruf meinerseits lud er mich zu sich ein - der Beginn einer für mich unschätzbar wertvollen Verbindung. Er gab mir zahlreiche Tipps und Anregungen für die weitere Forschungsarbeit. Dafür danke ich ihm und den anderen Familienforschern, die mich im Laufe der Zeit unterstützt haben, ganz herzlich!
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Mikrofilme der Mormonen
Ein weiterer Zufall wollte es, dass die Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage) nur wenige hundert Meter von meiner Dienststelle in Karlsruhe eine Forschungstätte haben. Dort kann man sich Mikrofilme von Kirchenbüchern bestellen und anschauen. So habe ich fast ein Jahr lang jede Woche mehrere Stunden dort verbracht und Mikrofilme durchsucht. Alle relevanten Einträge wurden herauskopiert und auf DIN A 3 vergrössert. Ich konnte inzwischen über 600 Kopien von Kirchenbucheinträgen anfertigen bzw. von anderen Familienforschern erhalten und bin so in der Lage, ggf. Nachprüfungen anhand der Originaleinträge vorzunehmen.
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Arbeitskreis donauschwäbischer Familienforscher -AKdFF-
Der Arbeitskreis donauschwäbischer Familienforscher ist ein Zusammenschluss von an der Familiengeschichte im Siedlungsraum der Donauschwaben interessierten Personen. Sein Schwerpunkt liegt in den früheren deutschen Siedlungsgebieten Österreich-Ungarns bzw. den heutigen Nachfolgestaaten Ungarn, Rumänien und Ex-Jugoslawien. Die Mitgliedschaft in dem 1975 gegründeten Verein öffnete für mich weitere Türen in die Welt der Genealogie. Eine grosse Hilfe hierbei ist, dass die Mitglieder alle mehr oder weniger in einem eng umgrenzten Gebiet forschen. Durch den Datenaustausch, insbesondere aber durch die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in Familien- bzw. Ortssippenbüchern, kann wertvolle Zeit gewonnen und Doppelarbeit vermieden werden.
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Ergebnis der Forschungen
Durch konsequente Auswertung von Kirchenbüchern, Ortssippenbüchern und sonstigen Quellen, insbesondere aber auch durch den Datenaustausch mit anderen Familienforschern gelang es, innerhalb von zehn Jahren die Zahl der direkten Vorfahren auf über 900 Personen in 18 Generationen zusammentragen. Weitere ca. 2500 Namen von Verwandten in der Seitenlinie sind im Computer abrufbar. Vorfahren aus ca. 130 Orten konnten auf diese Weise ermittelt werden. Das älteste urkundlich belegte Geburtsdatum ist der 06.12.1584 in Biblis (Hanß Rup). Das älteste urkundlich belegte Heiratsdatum ist der 11.02.1584 in Biblis (Gangel Rup oo Luzia Schöffer). Das älteste urkundlich belegte Sterbedatum ist der 06.09.1585 in Biblis (Hanß Gansmann).
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Ahnenforschungsprogramme
Ich arbeite mit verschiedenen Ahnenforschungsprogrammen: Ahnengalerie 1.6, Ahnengalerie 2.0, Ahnengalerie 3.0, Personal Ancestral File 5.5, Ages, Ahnenblatt, DynasTree, Dynasty, Mein Stammbaum 2 DeLuxe, Pcahnen, WinAhnen, Familienstammbaum 7.5, etc. Jedes dieser Programme hat natürlich Stärken und Schwächen, aber alle haben die Möglichkeit, Daten in das sogenannte GEDCOM-Format zu übertragen. Damit lassen sich die Daten ohne grosse Probleme von einem Programm zum anderen exportieren. Den Datenbestand pflege ich nur im Ursprungsprogramm Ahnengalerie 1.6 (läuft auch noch unter Windows 7!) und exportiere dann nach Bedarf in die anderen Programme. Für die Darstellung der Vorfahren auf dieser Homepage wurde Personal Ancestral File 5 (PAF), das kostenlose Stammbaumprogramm der Mormonen, verwendet.
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Ahnenforschung und Internet
Das Internet eröffnete dem Familienforscher ungeahnt neue Möglichkeiten der weltweiten Informationsgewinnung. So konnte ich bereits am ersten Tag meines Internetanschlusses im Jahr 2000 zwei Verwandte in Amerika ausfindig machen, mit denen ich inzwischen in regem Kontakt stehe. Empfehlenswert ist der Anschluss an sogenannte Newsgroups oder Mailinglisten. Allerdings sollte man sich für diejenigen entscheiden, in denen Informationen zum jeweiligen Forschungsgebiet ausgetauscht werden. Ansonsten wird man mit E-Mails förmlich zugeschüttet. Wer auf einen Blick so ziemlich alles über Ahnenforschung im Internet nachlesen will, dem empfehle ich das Buch “Ahnenforschung online für Dummies”, erschienen im MITP-Verlag Bonn (ISBN-3-8266-2900-0). Es enthält eine Fülle wertvoller Tipps für die Ahnenforschung und über 2000 Internetadressen zum Thema Genealogie.
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Jeder ist mit jedem verwandt - nur eine Redensart?
Die Anzahl der Vorfahren verdoppelt sich mit jeder Generation. Könnte man seine Vorfahren z.B. lückenlos bis in die 25. Generation zurückverfolgen, so hätte man am Ende die unglaubliche Zahl von 16.777.216 (!) Personen zusammengetragen. Dieses Beispiel für jeden Erdenbürger angewandt verdeutlicht, dass es in der Vergangenheit eines jeden unzählig viele Querverbindungen gibt. Anders würde die Zahl der Weltbevölkerung dafür gar nicht ausreichen.
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Generation
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Bezeichnung
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Anzahl
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I
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Proband
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1
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II
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Eltern
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2
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III
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Großeltern
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4
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IV
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Urgroßeltern
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8
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V
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Alteltern
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16
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VI
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Altgroßeltern
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32
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VII
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Alturgroßeltern
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64
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VIII
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Obereltern
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128
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IX
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Obergroßeltern
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256
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X
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Oberurgroßeltern
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512
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XI
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Stammeltern
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1.024
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XII
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Stammgroßeltern
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2.048
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XIII
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Stammurgroßeltern
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4.096
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XIV
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Ahneneltern
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8.192
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XV
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Ahnengroßeltern
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16.384
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XVI
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Ahnenurgroßeltern
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32.768
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XVII
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Urahneneltern
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65.536
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XVIII
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Urahnengroßeltern
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131.072
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XIX
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Urahnenurgroßeltern
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262.144
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XX
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Erzeltern
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524.288
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XXI
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Erzgroßeltern
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1.048.576
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XXII
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Erzurgroßeltern
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2.097.152
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XXIII
|
Erzahneneltern
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4.194.304
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XXIV
|
Erzahnengroßeltern
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8.388.608
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XXV
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Erzahnenurgroßeltern
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16.777.216
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